Dienstag, 12. Februar 2013

Die winterliche Antriebslosigkeit

Faul, träge, unmotiviert. So fühle ich mich heute. Die winterliche Antriebslosigkeit hat mich eingeholt. Ich liege auf meiner Couch, der Fernseher läuft und das Notebook ist mein stiller Begleiter. Ich könnte viel tuen, aber suche ehr die Entspannung. Das Nichtstun ist meine Abendbeschäftigung. Die Nüsschen liegen bereit, nur eine Armlänge entfernt. Manchmal gibt es einfach diese Tage, da siegt die Faulheit. Und diese Tage finde ich vor allem an trüben Wintertagen wieder. Aber ich glaube das ist auch ok so. Bis um halb sieben war ich heute im Labor. Viel geschafft. Und keinen freien Faschingsdienstags-Nachmittag gehabt. Morgen in drei Monaten muss ich meine Masterarbeit abgeben, bis dahin ist noch viel zu tun. Sehr viel sogar. Da ist so ein fauler Couchabend doch völlig in Ordnung.
Ansonsten geht es mir sehr gut. Der Krebs ist schon fast vergessen, aber auch nur fast. Irgendwie ist der Gedanke an das Ovar-CA doch trotz alledem immer ein stiller Begleiter. Der Krebs ist nun mal ein Teil von mir und das ist auch ok so. Mal zwickt es hier, mal kneift es da. Und dann merke ich einfach, dass alles ein bisschen anders ist, aber für mich mittlerweile schon normal. Umso dankbarer bin ich für jeden Tag, den ich ganz normal und im Vollbesitz meiner Kräft erleben darf!

Ich wünsche euch alles Liebe <3

1 Kommentar:

  1. Ich bin geschockt,,,du bist eine so junge Frau mit einer schrecklichen Diagnose und trotzdem so voller Lebensfreude! Ich ziehe meinen Hut vor dir und wünsche Dir alles Liebe und Gute!

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